Gedenkdienst weitet Aktivitätsfeld auf Krakauer Galicia Jewish Museum aus.

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Johannes Tiefenthaler beendete mit 31. Juli 2011 als erster Österreicher seinen Gedenkdienst im Galicia Jewish Museum, lokalisiert im polnischen Krakau. DasJüdische Museum Galizien (Galicia Jewish Museum / Żydowskie Muzeum Galicia) wurde gegründet, um einen Beitrag zur Wiederbelebung der jüdischen Kultur im polnischen Galizien, dem heutigen Kleinpolen (Małopolska) zu leisten. Galizien war ursprünglich eine Provinz der österreich-ungarischen Monarchie, die 1918 zerfiel. Das Gebiet des ehemaligen Galizien erstreckt sich heute über die westliche Ukraine und das südöstliche Polen. Die damalige Hauptstadt war Lemberg, in der zeitweise 110 000 Juden lebten (1/3 der Stadtbevölkerung).

 

Das Museum bietet ein breites Programm an, das von Führungen durch regelmäßig wechselnde Ausstellungen, über jüdischen Tanz bis zu Treffen mit Gerechten unter den Völkern und Workshops, Seminaren sowie Vorträgen in englischer und polnischer Sprache reicht.

 

„Ich war das ganze Jahr über Guide im Museum und für Führungen durch die Ausstellung 'Traces of Memory' sowie Wechselausstellungen auf Englisch und Deutsch zuständig. Außerdem war in der Bildungsabteilung tätig, wo ich an vielen Projekten mithelfen konnte sowie Übersetzungen diverser Dokumente durchführte. Die Arbeit war sehr vielseitig und interessant, ich konnte wahnsinnig viel Neues erfahren, auch dank dem historisch reichen Krakau“, so der 20-jährige Oberösterreicher.

 

Mehr Informationen direkt bei Johannes Tiefenthaler